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LANGSCHLAG:

 

Die Marktgemeinde Langschlag liegt im westlichen Waldviertel zwischen Groß Gerungs und Bad Großpertholz. Beginnend in Langschlag führt der beschilderte, ca. 11 km lange Steinwanderweg rund um die Ortschaft Schmerbach.
Folgende Stationen sind am Steinwanderweg zu finden: Kamelstein, Opferstein, Wackelstein, Mutter-Kindstein, Augenbründl, Teufelsmühle, Stierberg, Fruchtbarkeitsstein und Familienstein.
Fast alle Exponate sind anhand des Folders, welchen man im Gemeindeamt von Langschlag erhält, relativ leicht zu finden. Lediglich am Stierberg waren einige Stationen bei unserem letzten Besuch nicht wirklich zu finden, da die angekündigten Beschriftungstafeln nicht vorhanden waren, und es nicht leicht war, anhand der vielen Schalensteine den Richtigen herauszufinden. Trotz allem eine recht interessante Wanderung mit einigen Überraschungen bei der Suche nach den Felsformationen. Vor allem der in Hr. Rupert Leitgeb's Buch genannte Hackelbergobelisk führte zu einigem Mailverkehr mit der Gemeinde, da dieser Stein nicht das ist, wofür er ausgewiesen ist. Der wirkliche Hackelbergobelisk befindet sich in der Nähe von Bruderndorf und ist eine Art Gedenkstein für ein, bei einem Jagdunfall ums Leben gekommene Mitglied der Familie Hackelberg. Im Buch wird jedoch eine senkrechte Steinplatte in der Nähe des Kamelsteins als Obelisk angeführt.

Nachtrag Sommer 2006
Wir haben heuer bei unseren Streifzügen durch das Waldviertel auch den Steinwanderweg nochmals besucht und nun auch die fehlenden Stationen, 8 - Fruchtbarkeitsstein und 9 - Familienstein, gefunden. Wir mußten feststellen, das einige Exponate noch immer nicht "leicht" zu finden sind, obwohl wir schon einmal da waren. Ich möcht aber zur Verteidigung der Verantwortlichen vorausschicken, das wir NICHT den Weg in seiner Gesamtlänge von 11 km gegangen sind, sondern wieder versucht haben mit dem Wagen nur die interessanten Plätze zu erreichen und daher oftmals irgendwo auf den vorgegebenen Wanderweg stießen. Uns fiel auf, das der eigentliche Wanderweg hervorragend markiert (gelb - blau) war, die Markierung sah noch sehr frisch aus. Der weitere Weg zu den Objekten wird mittels eines Steinquaders auf einem Pflock angezeigt. Der Wackelstein ist leider immer noch nicht gut angeschrieben, so daß man eigentlich nur auf gut Glück den Weg dahin findet. Es steht zwar an der Straße nach Schmerbach der besagte Pflock, dieser führt zu einem Feld mit angrenzendem Wald. Da der Weg zwischen Feld und Wald kaum ausgetreten ist, nimmt man nicht an, das man auf dem richtigen Pfad ist und auch die Abzweigung in den Wald zu erwischen ist eher Glückssache.
Dennoch - alles in allem eine interessante Strecke mit schönen Exponaten - vor allem am Stierberg gibt es unzählige, teilweise mit Wasser gefüllte, Schalensteine zu bewundern.

Schalenstein am Stierberg Fruchtbarkeitsstein
Stierberg - Schalenstein / Fruchtbarkeitsstein
Augenbrünnle opferstein Mutter-Kind Stein
Augenbrünnle / Opferstein / Mutter - Kindstein
Kamelstein Stierberg
Kamelstein / Stierberg - Schalenstein
Wackelstein Teufelsmühle Wackelstein
Wackelstein / Teufelsmühle beim Elexenbach / Wackelstein
gespaltener Stein eingeklemmt
gespaltener Fels mit eingeklemmtem Stein
Familienstein Schale am Stierberg
Familienstein / Schale am Stierberg

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