das Wettershuttle bei Pieberschlag und der rauschende Felsen zwischen zwischen Mairspindt und Hammern bei Windhaag im Mühlviertel. (Hits: 1672)
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Bei unserer Fahrt über Sandl nach Eibenstein kamen wir in Pieberschlag neben der Paßbergerstrasse an einer etwas sonderbar anmutenden Konstruktion vorbei - dem "Wettershuttle" oder "Wasserdieb" welcher 1999 errichtet wurde.
Hierbei handelt es sich um einen Wagen auf Schienen der über der europäischen Wasserscheide von Donau und Elbe steht und durch Regenwasser betrieben wird. Durch das Gewicht des Wassers (angeblich reichen 15 Liter Regenwasser um die fast 5 Tonnen schwere Konstruktion zu bewegen) in der Schale, setzt sich das Gefährt über Seilzüge in Bewegung um das Wasser auf der anderen Seite der Wasserscheide aus der Schale zu entleeren.
Eine Besonderheit bei Windhaag ist der kürzlich entdeckte "rauschende Felsen" auf der Maltschstrasse zwischen Mairspindt und Hammern in Richtung Leopoldschlag auf der linken Strassenseite. Hierbei handelt es sich um ein besonderes, akustisches Phänomen. Auf ca. 1 m² in der Nähe des Felsens kann man von oben ein Rauschen eines Wasserfalls vernehmen, welches scheinbar aus dem Felsen kommt. Es wird vermutet, das es sich hier entweder um ein Geräusch eines unterirdischen Baches oder um eine Reflektion des Rauschens der gegenüber fließenden Maltsch handelt.
In Pieberschlag, in unmittelbarer Nähe zum Wettershuttle, steht diese ca. 10 Tonnen (davon etwa 5,5 Tonnen bewegte Masse) schwere, mit etwa 0,25 Liter Wasser betriebene Granituhr.